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DIY – Wie soll ich gucken?

Egal ob Fotograf oder nicht. Jeder, der schonmal ein Bild von irgendwem gemacht hat oder hat von sich machen lassen kennt diesen Satz:

„Was soll ich machen?“

Es ist die selbstverständliche Aufgabe eines Fotografen ein ungeübtes Modell in die richtige Position zu bringen. Es gibt hunderte Bücher, tausende Videotutorials und unzählige weitere Guides, sowie Workshops bei denen genau das gezeigt wird. Letztenendes entscheidet mit der Individualität des Modells immernoch die Erfahrung des Fotografen.

Das Positionieren eines Modells wäre geschafft – bedeutend ist aber auch der Gesichtsausdruck, denn dieser entscheidet bei einem Portrait maßgeblich über die Stimmung des Bildes.

Während man als Fotograf die eine oder andere Pose noch halbwegs vormachen kann und das Modell dann nurnoch durch Feintuning in Stellung bringt, ist ein Gesichtsausdruck viel schwieriger zu kommunizieren. Ich bin der Meinung, dass ein Fotograf diesen Ausdruck nachmachen können sollte.

Nein, ein bisschen ernster schauen bitte.

Zu ernst, etwas freundlicher.

Es ist verständlich, dass die meisten ungeprobten Modelle noch nicht genau wissen, wie sich der Gesichtsausdruck verändert. Zudem kommen durch die Nervosität bei einem Shooting oft überschwängliche Mimiken.

Bei einem Shooting ist mir eine Idee für eine mögliche Vereinfachung gekommen, diese Gesichtsausdrücke unter Kontrolle zu bringen. Gängige Methoden sind, dass nach jedem Neuversuch das Ergebnis auf dem Kameradisplay gezeigt werden muss oder sogar ein Bildschirm mit Live-View an der Kamera angebracht wird.

Meine Fototasche ist jetzt um einen kleinen Handspiegel um 30 Gramm schwerer.

Ein Haargummi war sowieso bereits in meiner Grundausstattung. Damit fixiere ich den Spiegel provisorisch am Handrücken. So kann sich das Modell sofort sehen und noch vor dem Bild am Gesichtsausdruck üben. Wie gut das funktioniert, kann ich noch nicht genau sagen, da ich es noch nicht getestet habe. Trotzdem glaube ich, dass dieses Tool seine Verwendung finden wird.

Sollte ich demnächst an eine Heißklebepistole kommen, werde ich ein Gummi hinten befestigen, sodass der Spiegel auch nicht mehr wegrutschen kann und das Gummi außerdem das Spiegelbild nicht verdeckt.

Ob das eine „geniale“ oder „voll doofe“ Lösung ist, bleibt euch überlassen. Wenn es aber seinen Zweck erfüllt, bin ich glücklich.

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