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Okay

Printmedium: Alu-Dibond plus Acryl

Ich habe für euch mal wieder etwas testen dürfen. Den Galleryprint von Saal Digital oder auch bekannt als Alu Dibond mit Acrylglas Vorsatz.

Schon bei den Fotobüchern habe ich großen Gefallen an den Produkten von Saal Digital gefunden. Der Service ist herausragend und das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach ganz weit oben. Gelegenheitsfotograf und Profi wird fündig auf der Suche nach dem Qualitätsprodukt, das seine Arbeiten am Besten zur Geltung bringt.

 

Als ich die Gelegenheit bekam wieder mal etwas zu testen, wusste ich sofort welches Bild und welchen Druck ich haben wollte. Mein Winterpanorama einer zugefrorenen Flussmündung des Rheins als Galleryprint – der höchsten Klasse unter den Printmedien von Saal Digital.

Keine Woche später, hielt ich das ganze dann in der Hand. Müde von einer recht kurzen Nacht und einem sehr langen Tag, packte ich das Paket aus.

Ich war geschockt von der miserablen Qualität der Oberfläche! Es hat mich vollkommen umgehauen. Sowas hätte ich nicht von Saal Digital erwartet. Es war eindeutig keine Glasoberfläche, sondern vielmehr ein plastikartiges Zeug auf dem Bild – außerdem hatten sich darunter bereits einige, wenige Bläschen gebildet. Auch der Druck selber schien viel matter als erträglich.

Auf dem zweiten Blick zeigte sich allerdings, dass es wohl mein Verschulden war. Es hätte vielleicht geholfen, wenn ich mir das Produkt genauer angesehen hätte. Einen „Facepalm“ später zog ich die matte Schutzfolie von der Oberfläche und mir kam ein gestochenscharfes höchstaufgelöstes, kontrastreiches und farbenfrohes Bild entgegen!

Geschämt habe ich mich für den Vorwurf, das Bild sei auch nur in geringster Weise nicht seinen Preis wert.

Bei der Bearbeitung des Fotos habe ich nicht unbedingt versucht ein realistisches Bild zu gestalten. Es sollte ein fantasievolles, gemäldeartiges Foto werden. Genau diesen Eindruck macht auch das Bild im Galleryprint von Saal Digital. Die Farben sind genau so, wie sie mein kalibrierter Bildschirm vorher auch gezeigt hatte – bis auf den letzten Color-Bit genau. Die Pixel des Bildes sind wirklich nur bei gutem Licht unter der Lupe sichtbar und die Kontraste gehen von einem kräftigen schwarz bis zu einem grellen weiß in einander; als hätte sie ein Pinsel gemalt.

Allerdings ist der Galleryprint für den alltäglichen Durchschnittsgebrauch nicht wirklich günstig. Dieser 23×60 Galleryprint mit matter Oberfläche und Standard-Aufhängung kostet brutto 77,90 € zuzüglich 5,95 € Versand. Als Testprodukt wollte ich ihn dennoch mal versucht haben und muss ganz ehrlich gestehen, dass er den Preis allemal wert ist.

Für die Art Qualität ist man gerne bereit etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich einfach mal seine Fotos in einem ganz besonders qualitativen Format anzusehen oder sie anderen zu zeigen. Soweit sich die Gelegenheit bietet, werde ich definitiv mehr Galleryprints bestellen – am liebsten ja alle meine Bilder – für immer – wäre es bloß deutlich günstiger.

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